Bernhard Kainz ©Hundeschweiger
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Bernhard Kainz ©Hundeschweiger

Staatlich geprüfter und zertifizierter Hundepsychologe und Problemhundetherapeut
 
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 Leinenpflicht - neue Erkenntnis

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stellaru
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BeitragThema: Leinenpflicht - neue Erkenntnis   Do März 22, 2018 11:02 pm

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Waldwanderin
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BeitragThema: Re: Leinenpflicht - neue Erkenntnis   Fr März 23, 2018 7:12 am

Link funzt nimma!
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Waldwanderin
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BeitragThema: Re: Leinenpflicht - neue Erkenntnis   Fr März 23, 2018 8:33 am

Meine Erkenntnis zur generellen Leinenpflicht:

An der Leine kann ein Hund nicht den für ihn so wichtigen Sicherheitsabstand zu allem was er als "gefährlich" einstuft halten. Also: Er bekommt Angst und macht das was auch wir machen würden, wären wir angekettet und ein "Feind", etwas, das wir als "gefährlich" wahrnehmen kommt uns zu Nahe. Das angebundene Wesen wehrt sich auf seine Art, Hund mit dem Maul, Mensch mit den Händen...Na? Wie geht es euch dem bei dem Gedanken jemand würde euch angebunden am Hals oder an einem Brustgeschirr von dem Ihr euch nicht befreien könnt an einem Objekt vorbeiführen vor dem ihr Angst habt.

Beispielsweise einen Hundephobiker an einem Hund! Ich stell mir das sehr imposant vor: Wir haben hier ein gstandenes Mannsbild, das auszuckt, wenn es einen Hund sieht, der irgendwie einem "Kampfhund" ähnlich sieht. Den würd ich gern mal am Hals angebunden an einem noch so ruhig dasitzenden oder vorbeigehendem Angstobjekt vorbeiführen!

Hahaha!!!!

Ruhig vorbeigehen mit kaum einem Sicherheitsabstand an all dem was Hunde so erschrecken kann, erfordert viel Training und Führungsqualitäten (das lernt man beim Hundeschweiger!)

Stadthunde zeigen das immer wieder, das es möglich ist. Wie sonst könnte man einen großen Hund in der Großstadt überall hin mitnehmen und er bleibt gelassen.

Landhunde und deren Besitzer können das nicht oder nur sehr Zeit-und geldaufwändig trainieren, sie haben dazu keine Möglichkeit und wenn dann mal ein fremder Hund ins kleine Dorf kommt, eine Großbaustelle in der Nachbarschaft beginnt, dann gibt es auch Radau, eh kloa!

Aber erklär das mal den meisten Hominiden am oberen Ende der Leine und erklär das mal den Hominiden in den gesetzgebenden Gremien....

Meinen Vito konnte ich noch oft frei laufen lassen in den weiten Ebenen des Wiener Beckens und der signalisierte mir das was ER als Sicherheitsabstand so verstand. Das war zum Beispiel bei zwei keifenden Rottweilern in der gut eingezäunten Hundefreilaufzone eine Distanz von ca. 50 Metern, die er da freilaufend einnahm um sich sicher zu fühlen. ich fuhr mit dem Rad am Weg rund 20 Meter an dem "Feind" vorbei.

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stellaru
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BeitragThema: Re: Leinenpflicht - neue Erkenntnis   Fr März 23, 2018 8:50 pm

Link von der Zeitung Presse funktioniert leider nicht mehr. Habe jedoch in der heutigen "Heute" Zeitung einen verkürzten Artikel darüber gefunden.

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Waldwanderin
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BeitragThema: Re: Leinenpflicht - neue Erkenntnis   Sa März 24, 2018 5:34 am

Danke!

Ein erschrockener Mensch, der seinen kleinen Hund hochhebt, weil ein großer Hund stürmisch kommt und spielen will ist eigentlich Alltag.
Tut mir leid für den Mann, dass er sich dabei verletzt hat.

Da sehen wir wieder das Dilemma in Sachen Hund. Hund ist nicht gleich Hund! Mit einem verspielten großen Junghund kann man schlichtweg Leute erschrecken. Und durch Schreck ist schon viel Unglück geschehen.

Und da finde ich hat die Halterin des Junghundes sehrwohl Mitschuld.

Man sieht aber auch wie wichtig es für JEDEN Menschen ist, die Hunde(körper)sprache zu lernen, damit man sofort erkennen kann in welcher Absicht sich das Tier nähert und sich richtig verhalten kann.

Aber wie soll sich ein alter Mann mit Kleinhund denn wirklich verhalten, wenn ein großer Junghund zum Spielen auf die beiden zustürmt?

Der HUNDESCHWEIGER wird sich dazu wie üblich hier zu diesem Thema ausschweigen...

Mich würde das aus guten Grund interessieren. Vor einiger Zeit lernte ich durch ein gemeinsames Hobby eine (noch sehr agile und gebildete) 70jährige Frau aus der Großgemeinde kennen, die grundsätzlich immer mit ihrer Zwergpudeldame unterwegs ist.
Das ca. 7jährige Hunderl haben sie in der Welpengruppe unterbuttert und seitdem hat das Tier Angst vor fremden Hunden. (klassischer Fall Rolling Eyes )

Ein Zusammenführen von meinem Winston und der Kleinen ist dadurch unmöglich geworden, auch diese sehr kleine und zierliche Frau hebt natürlich ihr Tier immer hoch, wenn vermeintliche Gefahr kommt. Und was sie an Getratsche über meinen Großen kennt könnt ihr euch ja vorstellen.

Sie lernte aber meinen Winston schon kurz kennen. Er lag gemütlich im Auto und sie meinte: "Der schaut ja gar nicht bös aus!" Als er sich gemächlich erhob und draußen am Gehsteig das kleine Hunderl sah, gab er einen Jauchzer von sich. Ja, so einen Verzückungsjauchzer. Das macht er nur sehr, sehr selten!
Da hob die Frau das Hunderl hoch. Ich wusste, dass das falsch war, denn nun fühlte sich das Hunderl stark und glotzte Winston an. Das mag der ja gar nicht. Bevor noch eine negative Reaktion kommen konnte, stellte ich mich so, dass Winston der ja im Auto auf dem Rücksitz befestigt war das kleine Hunderl nimmer sehen konnte...

Erklärt das mal der alten Dame, wie man solch unterschiedliche Tiere einander vorstellt...so sicher nicht! Sie erkannte seinen Jauchzer nicht mal als positiv. Das hätte ich schon in jungen Jahren gewusst, als ich selbst nicht mal noch einen Hund hatte.

Hundeschwieger!!!!! Du hättest in der Gegend da Arbeit rund um die Uhr! Aber keiner will dich, keiner will mir zuhören, die Leut machen alle zu! Alles Angsthasen, Sturschädel! nää
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BeitragThema: Re: Leinenpflicht - neue Erkenntnis   Sa März 24, 2018 4:27 pm

Waldwanderin schrieb:
Danke!

Ein erschrockener Mensch, der seinen kleinen Hund hochhebt, weil ein großer Hund stürmisch kommt und spielen will ist eigentlich Alltag.
Tut mir leid für den Mann, dass er sich dabei verletzt hat.

Da sehen wir wieder das Dilemma in Sachen Hund. Hund ist nicht gleich Hund! Mit einem verspielten großen Junghund kann man schlichtweg Leute erschrecken. Und durch Schreck ist schon viel Unglück geschehen.

Und da finde ich hat die Halterin des Junghundes sehrwohl Mitschuld.

Man sieht aber auch wie wichtig es für JEDEN Menschen ist, die Hunde(körper)sprache zu lernen, damit man sofort erkennen kann in welcher Absicht sich das Tier nähert und sich richtig verhalten kann.

Aber wie soll sich ein alter Mann mit Kleinhund denn wirklich verhalten, wenn ein großer Junghund zum Spielen auf die beiden zustürmt?

Der HUNDESCHWEIGER wird sich dazu wie üblich hier zu diesem Thema ausschweigen...

Mich würde das aus guten Grund interessieren. Vor einiger Zeit lernte ich durch ein gemeinsames Hobby eine (noch sehr agile und gebildete) 70jährige Frau aus der Großgemeinde kennen, die grundsätzlich immer mit ihrer Zwergpudeldame unterwegs ist.
Das ca. 7jährige Hunderl haben sie in der Welpengruppe unterbuttert und seitdem hat das Tier Angst vor fremden Hunden. (klassischer Fall Rolling Eyes )

Ein Zusammenführen von meinem Winston und der Kleinen ist dadurch unmöglich geworden, auch diese sehr kleine und zierliche Frau hebt natürlich ihr Tier immer hoch, wenn vermeintliche Gefahr kommt. Und was sie an Getratsche über meinen Großen kennt könnt ihr euch ja vorstellen.

Sie lernte aber meinen Winston schon kurz kennen. Er lag gemütlich im Auto und sie meinte: "Der schaut ja gar nicht bös aus!" Als er sich gemächlich erhob und draußen am Gehsteig das kleine Hunderl sah, gab er einen Jauchzer von sich. Ja, so einen Verzückungsjauchzer. Das macht er nur sehr, sehr selten!
Da hob die Frau das Hunderl hoch. Ich wusste, dass das falsch war, denn nun fühlte sich das Hunderl stark und glotzte Winston an. Das mag der ja gar nicht. Bevor noch eine negative Reaktion kommen konnte, stellte ich mich so, dass Winston der ja im Auto auf dem Rücksitz befestigt war das kleine Hunderl nimmer sehen konnte...

Erklärt das mal der alten Dame, wie man solch unterschiedliche Tiere einander vorstellt...so sicher nicht! Sie erkannte seinen Jauchzer nicht mal als positiv. Das hätte ich schon in jungen Jahren gewusst, als ich selbst nicht mal noch einen Hund hatte.

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ich will mich mal nicht ausschweigen.
mein wunsch wäre das hunde überall frei laufen dund jeder für seinen hund und den schaden den er anrichtet VOL zur rechenschaft gezogen wird. so haben die braven hunde den freilauf und die anderen werden es sich 2 mal überlegen ob sie ihren hund frei lassen wenn er schaden anrichten kann.....


"Was man sät, wird man ernten".
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BeitragThema: Re: Leinenpflicht - neue Erkenntnis   Sa März 24, 2018 7:05 pm

Schön zu wissen - wenn es wichtig ist, dann schaut der Bernhard hier vorbei und gibt sogar entsprechend Antwort.
Danke Bernhard!
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BeitragThema: Re: Leinenpflicht - neue Erkenntnis   Sa März 24, 2018 9:08 pm

Inge schrieb:
Schön zu wissen - wenn es wichtig ist, dann schaut der Bernhard hier vorbei und gibt sogar entsprechend Antwort.
Danke Bernhard!
ich schau mir auch deine witze an!


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BeitragThema: Re: Leinenpflicht - neue Erkenntnis   So März 25, 2018 7:36 am

HUNDESCHWEIGER schrieb:
ich will mich mal nicht ausschweigen.
mein wunsch wäre das hunde überall frei laufen dund jeder für seinen hund und den schaden den er anrichtet VOL zur rechenschaft gezogen wird. so haben die braven hunde den freilauf und die anderen werden es sich 2 mal überlegen ob sie ihren hund frei lassen wenn er schaden anrichten kann.....

Perfekt!

Aber da kann man sich dann noch weiter fragen und auf diese Fragen gibt es keine brauchbare Antwort. (Ja, ich hinterfrage grundsätzlich alles)

Gut, Bernhard ist fiktiv Gesetzgeber, Bernhard erlässt nun dieses Gesetz:
Da wollen nun mal sofort auch die Versicherungen mitmischen, denn die wollen ja mehr oder weniger alles versichern, aber nur so, dass sie sich vor den Zahlungen drücken können wo`s nur geht. Die derzeitig übliche Fassung (Hund ist in der Hausversicherung inkludiert, ob man einen hat oder nicht) ist Powidl und ich habe ja einen perfekten Präzedenzfall in der Hand, wo der Richter den Versicherungsgeiern eine auf den Schädel geknallt hat.
Wie sollte wer seinen Hund versichern lassen? Was wäre für Versicherung und Versicherungsnehmer eine brauchbare Lösung?

Nächste Frage:
Leute sind verunsichert. Kann, darf ich jetzt meinen Hund unbedenklich frei laufen lassen oder nicht, wie, was, wann, wo,...Sie suchen Rat und Hilfe und Ausbildung in den Hundeschulen...Berhard, du weißt was da oft für Schwachsinn gelehrt wird....du weißt wie Hunde dort oft mehr traumatisiert werden als ausgebildet, Hundehalter verunsichert usw...und Hund ist nicht gleich Hund....und Hundeschule nicht gleich Hundeschule.

Wäre Bernhard Gesetzgeber wissen wir wie die Standardausbildung für alle Hundehalter und zertifizierte Hundetrainer aussehen sollte, aber in der Realität ist eben Bernhard nicht der Gesetzgeber....

Da hamma den Salat!

Wer haftet, wenn der Hundhalter in gutem Glauben falsch ausgebildet wird von ungeeigneten Trainern.

Stellt euch vor es würden die jungen Leut in den Fahrtschulen falsch ausgebildet und machen dann aufgrund des Blödsinns den sie dort lernen einen Crash....

Berhard, das Leben ist so kompliziert für uns Menschen! Ich wollt ich wär mein Hund!
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Inge
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BeitragThema: Re: Leinenpflicht - neue Erkenntnis   Mo März 26, 2018 12:28 am

HUNDESCHWEIGER schrieb:
Inge schrieb:
Schön zu wissen - wenn es wichtig ist, dann schaut der Bernhard hier vorbei und gibt sogar entsprechend Antwort.
Danke Bernhard!
ich schau mir auch deine witze an!


Des find ich toll - also und wie findest Du sie?
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