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 Samen und Körner für unsere gefiederten Gartenbewohner – Wildvögel richtig füttern

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Inge
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BeitragThema: Samen und Körner für unsere gefiederten Gartenbewohner – Wildvögel richtig füttern   Sa Nov 18, 2017 2:26 pm

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Samen und Körner für unsere gefiederten Gartenbewohner –
Wildvögel richtig füttern


Der erste Frost hat Einzug gehalten. Die Zugvögel haben sich bereits in den Süden verabschiedet. Doch es gibt auch zahlreiche Vögel, die den Winter in heimischen Gefilden verbringen. Ihre Rückzugsorte und ihr Nahrungsangebot nehmen immer weiter ab. Daher ist es für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit Rotkehlchen, Meisen, Sperlingen und Co. im kargen, kalten Winter im heimischen Garten zusätzliches Futter anzubieten.

„Die Zeiten sind nicht gut für unsere heimischen Vogelarten“, weiß Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO. „Durch die Lebensraumzerstörung, insbesondere aufgrund der Industrialisierung der Landwirtschaft, dem massiven Einsatz von Pestiziden und dem damit einhergehenden dramatischen Insektensterben, fehlt es den heimischen Vögeln an Nistplätzen und Nahrung.“ Europaweit ist zwischen 1980 und 2010 ein Rückgang der Brutpaare in der Agrarlandschaft um 300 Millionen zu verzeichnen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag vom Mai dieses Jahres hervor. Ebenso verweisen der Farmland Bird Index und die Rote Liste Brutvögel 2016 auf drastische Rückgänge bei der heimischen Vogelpopulation.

Auch wenn die Vogelfütterung nach Angaben des NABU in der Regel nur etwa zehn bis fünfzehn verschiedene Vogelarten erreicht und daher keinen großen Beitrag zur Arterhaltung liefert, so ist sie doch ein wertvolles Naturerlebnis, mit dem den Tieren der Winter leichter gemacht werden kann. Weiterhin können Kinder und Jugendliche so für die Vögel begeistert werden und ein Bewusstsein für die Bedürfnisse ihrer Mitlebewesen entfalten. Auch wir Erwachsene entwickeln eine andere Wahrnehmung für unsere gefiederten Freunde, wenn wir uns intensiv mit ihnen beschäftigen. Und so wird vielleicht auch der eine oder andere Gartenbesitzer in Zukunft mehr Wert darauf legen, seinen Garten vogelfreundlich zu gestalten und beispielsweise mehr Hecken anlegen, standortheimische Gehölze pflanzen, Insektenhotels anbringen oder wilde Ecken, die einladend für die Vögel sind, zu belassen. „Insekten- und vogelfreundliche Gärten sind ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz, den jeder Gartenbesitzer leisten kann, um unseren Singvögeln zu helfen“, sagt Mike Ruckelshaus.

Leichte Reinigung und hochwertiges Futter

Bei der Fütterung selbst ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Futterplätze der Vögel leicht sauber zu halten sind. Durch Vogelkot können schnell Krankheiten übertragen werden. Das klassische Vogelhäuschen kann also bei mangelnder Hygiene schnell zur gesundheitlichen Gefahr werden. Daher sind vor allem Futtersilos gut geeignet, da durch die mit Futter gefüllten Kunststoffröhren kein Tier hindurchlaufen und kein Kot liegen bleiben kann. Wer mehrere Futterstellen im Garten verteilt, macht es schwächeren Tieren leichter, ebenfalls Futter abzubekommen. Bringen Sie die Futterstellen in wettergeschützten Bereichen an, die sicher vor Katzen sind und Fluchtmöglichkeiten bieten.

Zudem sollte das Futter, das den Singvögeln angeboten wird, hochwertig und auf ihre Bedürfnisse angepasst sein. Essensreste und Salziges gehört nicht auf den Speiseplan der Vögel. Auch der TASSO-Partner defu legt besonderen Wert auf hochwertiges Tierfutter. Deshalb hat der Bio-Tierfutterhersteller in diesem Herbst sein Sortiment um Vogelfutter von zertifizierten Bio-Bauern erweitert.

Doch warum sollte Vogelfutter Bio sein? Das haben wir Raphaela Stradomski von defu gefragt. Sie erklärte uns, dass der Bio-Anbau die Rückeroberung von Rückzugsorten für Vögel und Insekten fördert. Außerdem wird durch den Kauf von Bio-Vogelfutter der ökologische Landbau, der für Heckenpflanzung und gegen Monokulturen steht, gefördert. Durch eine natürliche Düngung ohne Pestizide sind die verwendeten Sämereien, Getreide, Nüsse und Früchte naturbelassen und belasten so den Organismus der Tiere nicht. Raphaela Stradomski: „Wir sehen es als unsere Pflicht, auch die kleinsten Lebewesen nicht aus den Augen zu verlieren und verstehen das Bio-Thema als Chance für den ökologischen Kreislauf.“

Haben Sie Spaß daran, die Vögel während ihrer Mahlzeit zu beobachten, können Sie auch zu ungeschälten Sonnenblumenkernen greifen. Schwarze Sonnenblumenkerne haben einen höheren Öl-Gehalt und eine weichere Schale. Anschließend haben Sie zwar ein kleines Häufchen Sonnenblumenschalen zu entsorgen, dafür halten sich die Vögel aber auch deutlich länger an Ihrer Futterstelle auf.

Das gesamte defu-Vogelfutterangebot finden Sie hier: https://www.defu.de/shop/bio-futter-fuer-voegel.html


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BeitragThema: Re: Samen und Körner für unsere gefiederten Gartenbewohner – Wildvögel richtig füttern   So Nov 19, 2017 6:52 am

Aufgrund der Lage meines Gartens tummeln sich hier hauptsächlich Kohlmeisen, Spatzen und natürlich die Amseln.

Was die Futtermischungen betrifft bekommen die Herrschaften keine Mischung mehr in den Silo sondern NUR Sonnenblumenkerne ungeschält, denn alles andere schmeißen sie raus (die Kohlmeisen!) und das liegt dann am Boden und wird dort verunreinigt. Das fressen Mäuse und der Hund...so geht das nicht!
Sortenreines Futter in Extrabehältern werde ich heuer versuchen. Da sehe ich dann, wer was wann nimmt. Die Knödel sind immer gut, das funktioniert. Die Amseln lieben Rosinen und Äpfel!
Heuer brauche ich die Falläpfel des Gemeindebaumes nebenan nicht auflegen für die Amseln. Unterm Baum steht ein Baucontainer und da oben liegen die Dinger, nicht hygienisch, aber so ist es.

Was die ungeschälten Sonnenblumenkerne anbelangt:
Die Vögel brauchen eine feste Unterlage wo sie sie aufklopfen können. Das geht bei einem Futtersilo nicht. Sie fliegen dann mit jedem Kern zu einem geeigneten Platz. Und da bietet sich bei mir der uralte Blauregen an, dessen Äste waagrecht gezogen sind.

Und unter dem Futtersilo sollte man einen Zweigehaufen platzieren. Da geht dann nix vom Boden fressen und auch nix Katze unten sitzen und der Hund die Körndl fressen. Die gehören dann nur den Mäusen!
Meinem alten Putzi sind die Altvögel egal. Der vergönnt sich nur mehr in der warmen Zeit ab und zu einen Jungvogel der am Boden sitzt...

In den Fensterkisteln habe ich im Winter allerhand Naturdeko, unter anderem bring ich immer wieder Zweige mit Beeren und mit anderen dekorativen Samenständen mit und die Ligusterbeeren fressen die Amseln und die Zweige mit den Kletten sind sogar bei kleinen Singvogerln beliebt. Beides ist in näherer Umgebung nämlich nicht verfügbar.

Ist es ab und zu dann sehr kalt, vor allem am Ende eines strengen Winters, dann kommen auch ganz andere Vögel zum Fressen. Auffallen tun mir dann besonders die Spechte.

Aber wir sind ja im "Sonnenland Mittelburgenland" und da ist es immer öfter im Winter so warm, sodass die Wald-und Flurvögel nicht mal alle Beeren von den Sträuchern fressen, so gut gehts ihnen, dann kommen die gar nicht ins dicht bewohnte Gebiet, da sind dann nur die, die auch hier brüten, sozusagen ihren "Hauptwohnsitz" beim Menschen haben.

Wenn nicht mal die Schneeballbeeren (Viburnum) auf der "Energie-Burgenlandwiese" aufgefressen sind im Frühjahr, wars kein strenger Winter.

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Inge
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BeitragThema: Re: Samen und Körner für unsere gefiederten Gartenbewohner – Wildvögel richtig füttern   So Nov 19, 2017 2:34 pm

Wie ich lese machst Du es sehr gut - aber es gibt auch viele Leute, die nicht wissen - soll man füttern oder nicht - jaaaaa - man soll, sonst kennen unsere Enkerl die Vogerl nur noch aus Büchern mit Bilder drin!
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BeitragThema: Re: Samen und Körner für unsere gefiederten Gartenbewohner – Wildvögel richtig füttern   

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